Aktuelles - Januar 2012


Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule

A k t u e l l

Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler


Sehr geehrte Damen und Herren,
kurz vor Beginn des 2. Schulhalbjahres möchte ich Sie auf den neuesten Stand bringen, was das Schulleben an unserer Schule angeht. Organisatorisch endet das 1. Schulhalbjahr mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am Freitag, dem 27. Januar mit der Ausgabe der Zeugnisse am Ende der 4. Unterrichtsstunde. Während die Schülerinnen und Schüler in ein verlängertes Wochenende gehen, geht es für das Kollegium ab Freitag, 14.00 Uhr, in die Vorbereitung des Schulentwicklungstages; dieser findet am Montag, dem 30. Januar statt. Thema dieses Schulentwicklungstages ist die Entwicklung eines Leitbildes für die noch junge Gemeinschaftsschule in Schwentinental.
Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das unterrichtsfrei!

Am Dienstag, den 14. Februar findet ein Elternsprechtag statt.
Neu an diesem Elternsprechtag ist, dass erstmals Eltern gezielt zu Beratungsgesprächen eingeladen werden, die die bisherigen Lernpläne an unserer Schule ersetzen. Diese Einladungen erhalten Sie ggf. zusammen mit den Zeugnissen.
Auch wenn Sie keine direkte Einladung erhalten, haben Sie dennoch die Möglichkeit, sich ab 2. Februar einen oder mehrere Gesprächstermine im Sekretariat der Schule geben zu lassen.

In den ersten zwei Unterrichtswochen des zweiten Halbjahres gehen die 9. Realschulklassen in das Betriebspraktikum, während in der 9. Hauptschulklasse und den 10. Realschulklassen die Projektprüfungen vorbereitet und durchgeführt werden. Hierzu wird es einen Sonderplan geben.

Erstmals soll es an unserer Schule einen Tag der offenen Tür geben, der nicht im Zusammenhang mit einer Projektwoche steht. Als Termin ist Samstag, der 25. Februar 2012 vorgesehen. An diesem Tag will sich die Schule der Öffentlichkeit im Allgemeinen, insbesondere aber den zukünftigen Schülerinnen und Schülern vorstellen.
Damit soll auch der offizielle Informationsabend für die Eltern, die ihr Kind für das kommende Schuljahr anmelden wollen, entlastet werden. Dieser Informationsabend findet am Donnerstag, dem 01. März 2012 ab 18.30 Uhr in der Cafeteria der Schule statt.
Nebeneffekt dieses geplanten Tages der offenen (Schul-) Tür soll es sein, Geld für die Schulhofgestaltung zu sammeln.

Ein Ausschuss, der zunächst nur mit Lehrkräften besetzt ist, setzt sich unter der Leitung von Frau Klawitter-Borgmann mit der Erarbeitung einer neuen Pausenkultur an unserer Schule auseinander. Ziel ist es, zum nächsten Schuljahr erste konkrete Schritte umzusetzen.

Was wird neu im 2. Halbjahr?
Gemäß Beschluss der Schulkonferenz wird der Stundenplan so umgestaltet, dass der Unterricht grundsätzlich – Ausnahmen sind möglich – in Doppelstunden erteilt wird. Das bedeutet, dass es im Laufe des Vormittagsunterrichts nur noch zwei Pausen von jeweils 20 Minuten geben wird.
Die Benotung von Tests und Klassenarbeiten erfolgt in den Klassenstufen 5 – 8, also in der Gemeinschaftsschule, nach dem Ü-Noten-System (Übertragungsnoten).
Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Informationsblatt. Ab Montag, dem 13. Februar, also nach Beendigung der Projektprüfungen und des Betriebspraktikums der 9. R-Klassen, wird es einen neuen Stundenplan geben (müssen).

Frau Mürkens wird mit Wirkung vom 01. Februar in den Ruhestand verabschiedet und vier (!) Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst kommen für 18 Monate (bisher zwei Jahre!) neu an die Schule. Drei von ihnen werden ausschließlich an der Gemeinschaftsschule ausgebildet, eine „teilen“ wir uns mit der Grundschule, da immer noch Lehrkräfte für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen ausgebildet werden.
Für Frau Mürkens hat die Schulleitung kurzfristig „grünes Licht“ bekommen, die Stelle befristet bis zum Schuljahresende mit einer Vertretungskraft zu besetzen. Darüber hinaus darf eine weitere halbe Stelle, ebenfalls befristet bis zum Schuljahresende, besetzt werden.
Auch hier gibt es eine Neuerung: Die Schule muss sich ab sofort selbst um den Ersatz kümmern!
An dieser Stelle muss ich Sie um Verständnis dafür bitten, dass es im Zuge dieser personellen Veränderungen auch zu größeren Umbesetzungen bei Fachlehrkräften in Klassen und Kursen kommen wird.
Vorausschauend auf das 2. Halbjahr muss ich Sie ferner schon jetzt darauf vorbereiten, dass es weitere personelle Veränderungen geben wird, weil zwei weitere Kolleginnen wahrscheinlich pensioniert werden. Auch für diese Kolleginnen wird es dann Ersatz geben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Lehrerversorgung im Ganzen als zufriedenstellend bezeichnet werden kann, Veränderungen allerdings unumgänglich sein werden.
Das Schulleitungsteam ist zu Beginn dieses Schuljahres um zwei Koordinatorenstellen erweitert worden, um den erweiterten Anforderungen an einer Gemeinschaftsschule gerecht zu werden. Frau Maschmann ist für Klassenstufen 5 – 7 zuständig und kümmert sich unter anderem um die Zuweisung neuer Schülerinnen und Schüler zu einzelnen Klassen bzw. Kursen. Weiterhin hält sie den Kontakt zu den Grundschulen und koordiniert den Wahlpflichtunterricht ab Klasse 7. Herr Lippmann ist unter anderem verantwortlich für die Abschlussprüfungen und die Berufsvorbereitung.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf die nächste Sitzung der Schulkonferenz am Donnerstag, den 02. Februar hinweisen.
Auf dieser Sitzung geht es unter anderem um folgende Themen:
- Ausnahme vom Verbot des Warenverkaufs
- Pausenhofgestaltung
- Konzept für Klassenfahrten
- Schulentwicklungstag 2. Halbjahr
- Wahlpflichtkurse ab Klasse 9
- Tag der offenen Tür

Sie gehören als Eltern zur Schulöffentlichkeit und haben die Möglichkeit, als Gäste an Sitzungen der Schulkonferenz teilzunehmen. Sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, so bitte ich Sie, sich bis zum Vortag im Sekretariat anzumelden. Abschließend möchte ich noch einmal auf das Raumproblem an unserer Schule zu sprechen kommen. Wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben, fehlen insbesondere Differenzierungsräume. Das in unserem pädagogischen Konzept gewählte Modell der äußeren Differenzierung ab Klasse 7 bedeutet faktisch die Verabschiedung von der Klasse als Lerneinheit mit ihrem Klassenraum als Lernort. Das Kernproblem dabei ist, dass die Kursgrößen nicht den Klassengrößen entsprechen.

Als Lösung dieses Dilemmas bieten sich zwei Möglichkeiten:
Erweiterung des Raumangebotes oder Beschränkung der Schülerzahl. Über eine Begrenzung der Anzahl der aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler entscheidet übrigens die Schulaufsicht auf Antrag des Schulträgers. Der Schulkonferenz obliegt die Festlegung von Merkmalen für die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern bei Begrenzung der Aufnahmekapazität. Was die weitere Entwicklung der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule angeht, stehen wir also vor wichtigen Weichenstellungen.

Ich wünsche Ihnen und uns, dass diese für die Entwicklung unserer Schule günstig ausfallen werden.

Gerhard Kreft
Rektor