Aktuelles - September 2013


Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule

A k t u e l l
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Elternbrief September 2013

 

Start in das Schuljahr 2013/2014
Die ASG ist mit 434 Schülerinnen und Schülern sowie 37 Lehrkräften in das neue Schuljahr gestartet. Das entspricht einem Rückgang bei den Schülerzahlen von rund 4%. Damit liegt die Schule im Trend des demographischen Wandels.
In diesem Zusammenhang hat die Schule auch eine ganze Planstelle verloren. Andererseits unterrichten an der ASG vier Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die den „Verlust“ wenigstens teilweise kompensieren.
Dennoch reichen die verfügbaren Lehrerstunden nicht aus, um die Kontingentstundentafel zu erfüllen: Während die Klassenstufen 5, 6, 9 und 10 die geforderten 30 bzw. 32 Lehrerwochenstunden erreichen, bleiben die Klassenstufen 7 und 8 unter dem vorgeschriebenen Limit.
In der Praxis bedeutet das unter anderem, dass in den Klassenstufen 5 und 6 die Fächer Kunst und Musik nur halbjährlich erteilt werden können; dasselbe gilt für die Fächer Informationstechnische Grundbildung, Verbraucherbildung, Technik und Textillehre in den Klassenstufen 7 und 8.
Von den verplanten 606,5 Nettowochenstunden gehen 78 Wochenstunden in die äußere Differenzierung: In den Klassen 7 – 10 findet der Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in Kursen auf unterschiedlichen Niveaustufen statt.
In das Förderkonzept der Schule gehen 24 Lehrerwochenstunden; für den Bereich der Arbeitsgemeinschaften bleiben nur 6,5 Wochenstunden, das entspricht gerade einem Prozent der gesamten Unterrichtsstunden.
Im Pool der Doppelbesetzungen, der zugleich der Vertretungspool ist, befinden sich 9 Lehrerwochenstunden. Diese wenigen Stunden langen natürlich bei weitem nicht aus, um dem Unterrichtsausfall wirkungsvoll zu begegnen.
Deshalb sieht das Vertretungskonzept der Schule eine Reihe von Maßnahmen vor, um den Unterrichtsausfall zu minimieren. Dazu gehören unter anderem die Mehrarbeit von Lehrkräften, die Auflösung der Doppelbesetzungen und die Zusammenlegung von Kursen.
All diese Maßnahmen konnten leider nicht verhindern, dass die ASG im August einen Unterrichtsausfall von rund 7% zu verzeichnen hatte; der jährliche Mittelwert liegt bei etwa 2%.

Kurswechsel im laufenden Schuljahr
Neben den oben genannten abschlussbezogenen Kursen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik findet auch der Unterricht im Wahlpflichtbereich (WPU) und in den Fächern Religion und Philosophie in einem Kurssystem statt. Dabei geschieht es immer wieder, dass der Wunsch auf einen Kurswechsel an die Schulleitung bzw. die Fachlehrkräfte herangetragen wird. Hierbei ist grundsätzlich Folgendes zu beachten:
Ein Kurswechsel ist aus organisatorischen Gründen nur zum Schuljahreswechsel möglich. Dabei bedarf der Wechsel zwischen den Fächern Religion und Philosophie keines Antrages, sondern lediglich einer Ummeldung. Bis zu Vollendung des 14. Lebensjahres entscheiden die Sorgeberechtigten, danach die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich im Rahmen der Religionsmündigkeit.
Der Wechsel eines Wahlpflichtkurses bedarf dagegen eines Antrages der Sorgeberechtigten und einer Genehmigung des Schulleiters.

Aus für den Russisch-Unterricht!
Aus den oben genannten Gründen – Mangel an Lehrerstunden – können wir leider keinen Russisch-Unterricht mehr anbieten. Nach vielen Jahren erfolgreicher schulübergreifender Arbeit können wir unserer hoch motivierten und engagierten Lehrkraft Frau Wagner keinen weiteren Arbeitsvertrag mehr anbieten. Dies ist bedauerlich, da es für Muttersprachler die Möglichkeit bot, ihre Sprachkenntnisse zu pflegen oder zu verbessern.

Krankmeldung von Schülerinnen und Schülern
Gemäß § 4 der Landesverordnung über schulärztliche Aufgaben gilt Folgendes:
Nimmt eine Schülerin oder ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht oder teilweise nicht am Unterricht teil, hat sie oder er hierzu eine schriftliche Erklärung gegenüber der Schule abzugeben. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern obliegt diese Pflicht den Eltern. In begründeten Fällen kann die Schule die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangen. In der Praxis hat es sich darüber hinaus bewährt, dass Sie als Eltern Ihr Kind morgens – möglichst vor der ersten Stunde – telefonisch in der Schule krank melden.
In diesem Zusammenhang muss ich ein Problem ansprechen, mit dem wir in einigen wenigen Einzelfällen zu tun haben – dem so genannten Absentismus. Es passiert immer wieder, dass sich einzelne Schülerinnen und Schüler – aus welchen Gründen auch immer – dem Unterricht entziehen. Gerade in diesen Fällen ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule notwendig, um rechtzeitig intervenieren zu können. Sollte die Schule den Eindruck haben, dass der Verdacht auf Schulabsentismus besteht, wird sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen und zunächst die Gründe des Fehlens feststellen. Dies ist kein Zeichen von Misstrauen, sondern von berechtigter Sorge.
Rechtlich gilt übrigens eindeutig: Für den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder sind die Eltern zuständig.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie auch die Kontaktdaten unseres Schulsozialarbeiters Malte Gawrisch kennen:
Büro: 04307 825 035 - Handy: 0176 39 29 17 51

Verlassen des Aufsichtsbereiches der Schule
In letzter Zeit haben sich die Fälle vermehrt, dass Schülerinnen und Schüler der Schule sich der Aufsicht entziehen und das sogenannte „Schulgelände“ verlassen. Dieses Verhalten ist keinesfalls zu dulden, denn Sie als Eltern schicken Ihre Kinder im Vertrauen darauf in die Schule, dass diese ihrer Aufsichtspflicht nachkommt. Dies ist aber nur dann möglich, wenn sich alle an die räumlichen Grenzen des Aufsichtsbereiches halten.
Darüber hinaus kommt es immer wieder zu Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Nähe der Schule, dass sich Schülerinnen und Schüler, die den Aufsichtsbereich verlassen haben, auffällig benehmen: Müll wird rücksichtslos entsorgt und selbst vor Sachbeschädigungen schrecken einzelne nicht zurück.
Da Appelle an die Einsichtsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Maßnahmen bisher wenig Erfolg gezeigt haben, werden wir Sie in Zukunft konsequent von diesem Fehlverhalten in Kenntnis setzen. Darüber hinaus werden wir es im Zeugnis dokumentieren.

Zusätzliche Fördermöglichkeit im Fach Mathematik
Aufgrund der knappen Personaldecke an unserer Schule sind die Fördermöglichkeiten zurzeit relativ gering.
Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich eine Studentin des höheren Lehramtes (Gymnasium) bereit erklärt hat, an der ASG einmal in der Woche einen Förderunterricht in Mathematik zu erteilen.
Dieser Unterricht findet – bis auf Weiteres – immer donnerstags in der Zeit von 13.00 – 14.00 Uhr statt. Er wendet sich zunächst an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7. Sie können Ihr Kind – nach Rücksprache mit der zuständigen Fachlehrkraft – bis zu Herbstferien im Sekretariat anmelden.

Außenstelle Selent und gymnasiale Oberstufe
Wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben, droht der Sekundarstufe I an der Grund- und Regionalschule in Selent, um es einfach auszudrücken, das Aus. Die Schule erreicht nicht die notwendigen Schülerzahlen, um als eigenständige Schule eine Zukunft zu haben.
Als einzige Alternative bietet sich eine Kooperation mit der ASG in Schwentinental an. Kooperation bedeutet im Klartext, die Schule in Selent wird zur Außenstelle der Gemeinschaftsschule Schwentinental.
In diesem Zusammenhang bietet es sich an, auch den Schulstandort in Schwentinental zu stärken, und zwar durch eine gymnasiale Oberstufe.
Realistisch betrachtet reichen zurzeit die Schülerzahlen an der ASG allerdings nicht aus, um dieses Thema mit einer berechtigten Aussicht auf Erfolg anzugehen.
Mit einer Außenstelle in Selent sehen die Zahlen allerdings schon günstiger aus und beide Standorte hätten gewonnen: Die Schule in Selent könnte erhalten bleiben und in Schwentinental könnte der Standort gestärkt werden.
Zuständig für diese Entscheidung sind zwar die Schulträger, aber die schulischen Gremien spielen in dem Willensbildungsprozess eine wichtige Rolle.
Nach der Lehrerkonferenz, dem Schülerparlament und dem Schulelternbeirat wird sich die Schulkonferenz in ihrer Sitzung am Donnerstag, dem 26. September 2013, erstmals mit diesem Themenkomplex befassen.
Als Mitglieder der „Schulöffentlichkeit“ haben Sie die Möglichkeit, als Gäste an der Sitzung teilzunehmen. Dazu müssten Sie sich im Sekretariat der Schule bis zum 25. September anmelden.

Wichtige Termine
In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf einige weitere wichtige Termine dieses Schulhalbjahres hinweisen:

Donnerstag, 26.09.13 Lauftag 5./6. Klassen
Donnerstag, 26.09.13 Schulkonferenz
Dienstag, 02.10.13 Lauftag
04.10.13 – 18.10.13 Herbstferien
22../27.11 und 12.12. Werkstattunterricht 8. Klassen
Donnerstag, 05.12.13 Info-Abend „Weiterführende Schulen“
23.12. – 06.01.14 Weihnachtsferien
Dienstag, 21.01.14 Zeugniskonferenzen 5 – 7 Klassen
Mittwoch 22.01.14 Zeugniskonferenzen 8 – 10 Klassen
27. – 30.01.14 Sporttage
Freitag, 31.01.14 Zeugnisausgabe
Dienstag, 18.02.14 Infoabend zukünftige 5. Klassen, Cafeteria 18:30 h
Gerhard Kreft
Rektor