Interreligiöses Gebet


 
Interreligiöses Gebet 2007
Religionen treffen aufeinander

Am Sonntag dem 28.01.2007 trafen wir uns um 12.15 Uhr in der Pumpe in Kiel. Wir sollten dort am interreligiösen Gebet teilnehmen. Angekommen wurden wir freundlich begrüßt und konnten uns erst einmal umsehen. Der Raum war relativ schlicht. Ein kleiner Tisch in der Mitte war mit Kerzen und Blumen geschmückt, drum herum standen Stühle. Nach einer kurzen Begrüßung und Planbesprechung, kamen die jeweiligen Vertreter der Religionen nach vorne und stellten ihren Glauben und ein Symbol vor.

Anwesend waren:
Bahàí
Zenkreis Kiel
Hinduisten
alevitischer Kultuerverein
arabische Gesellschaft
christliche Kirchengemeinschaft

Man hatte von jeder Religion nur einen kurzen Einblick und es wirkte teilweise etwas spontan, leider waren die Sprecher meist schwer zu verstehen. Am Ende gab es noch ein gemeinsames Beisammen sein mit Essen. Dies war sehr gut, da die Stimmung sehr locker war und man viele Fragen stellen konnte.

Mareike Kuschel, Liliane Vahnechan, Hendrik Schulz & Finn Kindinger
 

Interreligiöses Gebet 2003

Die Veranstaltung fand in Kiel in der Pumpe, Haßstraße 22, statt. Etwa 60 Personen waren versammelt, wir waren vermutlich dabei die Jüngsten. Wir saßen in mehreren Stuhlkreisen um einen runden Tisch. Auf ihm waren ein Blumen-strauß und mehrere Kerzen aufgebaut.

Zur Begrüßung hörten wir Musik. Dann erklärte uns eine Frau den Ablauf. 9 Religionen sollten von den jeweiligen Vertretern vorgestellt werden. 

Symbole :
Die ersten 5 Beiträge kamen aus der buddhistischen Religion:
Ein Vertreter des Zen Kreises Kiel brachte Räucherstäbchen und Herbstlaub zu dem runden Tisch. Eine weitere Buddhistin brachte als Symbol einen Buddha mit, ein zweiter Buddha wurde von einem tibetischen Buddhisten in die Mitte gebracht. Eine Buddhistin aus China (mit Übersetzerin) brachte eine Lotusblüte mit. Ein Bahá'í Buddhist las drei Zitate vor und legte einen Edelstein (ein Malachit) auf den Tisch.
Als sechstes kam ein Moslem aus dem Irak: Er brachte als Symbol den Koran 
mit. Als siebtes kam ein Jude: Er stellte einen Leuchter (Minorah) auf den Tisch, der  für die sieben Tage der Schöpfung steht. Als achtes kam eine evangelische Christin: Sie brachte ein grünes Kreuz mit, das als fröhliches Lebenszeichen stehen sollte. Als letztes kam eine katholische Christin: Sie gab als Symbol eine Bibel in die Mitte.

Alle Glaubensgemeinschaften stellten der Reihe nach ihre Symbole vor, legten sie auf den runden Tisch und zündeten dazu eine Kerze an. Zwischen jeder Vorstellung wurde kurz Musik eingespielt. Danach war jeweils zwei Minuten besinnliche Stille.

Gebete:
Dann betete jeder Vertreter der Glaubensgemeinschaften nach der gleichen Reihenfolge auf seiner Art. Vor jedem Gebet erklang der Gong einer Klangschale. Nun stand es jedem Anwesenden frei, selber ein Gebet zu sprechen oder zu singen. Spontan kam auch ein Mann aus Kenia nach vorne und sagte, dass wir alle eigentlich an den gleichen Gott glauben, nur das er in jeder Religion anders heißt. Er bat uns, aufzustehen und uns an den Händen zu fassen. Dann er betete dazu ein Gebet. Nach den Gebeten folgten ein paar Minuten der Besinnung.

Abschluss :
Nach der Veranstaltung wurden die Besucher zu einem Büfett gebeten und es gab die Gelegenheit, sich mit den Leuten der verschiedenen Religion unterhalten.
Wir nutzten die Zeit zu einem Gespräch mit Pastor Klaus Onasch, einem der Organisatoren und Mitbegründer.
Diese Veranstaltung fand das erste Mal 1993 statt, aber nur in einem kleinen Kreise. Es kamen von Veranstaltung zu Veranstaltung immer mehr Besucher. Das Interreligiöse Gebet findet jetzt drei Mal im Jahr statt.

Unser Eindruck:
Wir fanden diese Veranstaltung recht gut, weil man mehr über die Religi-onen erfahren hat. Und wir empfehlen auch anderen diese Veranstaltung mal zu 
besuchen.

Das nächste Interreligiöse Gebet findet am 26.1.2003 um 12.00 Uhr in der Pumpe 
statt. Es fällt sicher leichter mit mehreren diese Veranstaltung zu besuchen. Wer also interessiert ist, meldet sich bei Herrn Lembke, der den Besuch dann planen kann.

Katharina Rehm (9a - 03)