WP-Kurs Erziehung


Informationen zum Wahlpflichtkurs:

Grundhaltungen in der Erziehung
„Erziehen kann doch jeder – oder ?“


> Bereich: Gesellschaftswissenschaften
> R 9 und R 10 - über ein Schuljahr - zweistündig
> Kursleitung: Brigitte Gall

Zielsetzung:
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit der gesellschaftlichen Situation in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigen und die Bedeutung erzieherischen Handelns für die Zukunft von Kindern erkennen.

Das bedeutet konkret:
> Du erfährst etwas über die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und lernst verschiedene Erziehungsstile kennen.
> Der Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen wird geübt.
> Wir beschäftigen uns gemeinsam mit der gesellschaftlichen Situation der Familie, dem multikulturellen Miteinander und dem Umgang mit Gewalt.
> Möglicherweise findest du im Kurs Wichtiges für Deine persönliche Lebensplanung und vielleicht sogar auch für deine Berufsfindung... (Berufsbild: Erzieher, Sozialpädagoge, Berufe im Medienbereich)

Was wird von dir erwartet?
> Interesse für Menschen, ihre Entwicklung und ihr soziales Miteinander
> Offenheit im Umgang mit Menschen
> Grundkenntnisse im Videobereich sind erwünscht, aber nicht Bedingung
> Bereitschaft zur Text- oder Videoerstellung

In welcher Form arbeiten wir?
> Wir wollen nicht nur durch die Erfahrungen anderer, die uns durch Medien vermittelt werden lernen, sondern auch eigene Erfahrungen sammeln.
> Deshalb gibt es auch Besuche in Erziehungseinrichtungen wie Kindergarten, Waisenhaus, Betreutes Wohnen...
> Wir arbeiten auch mit Formen des Deutschunterrichts wie z.B. Texterörterung, Referate, Streitgespräche, Auswertung von Statistik. Auch journalistische Formen wie Interview und Reportage und der Umgang mit dem Video und Internet wenden wir an.

Und wofür gibt es Zensuren?
> Für Tests und Unterrichtsbeiträge verschiedener Art (siehe oben).
> Dabei wird auch die Text- und Videoerstellung einbezogen.

Und das waren unsere Themen im vergangenen Schuljahr:

> Familie – Vergleich familiären Zusammenlebens - heute und früher
> Erziehungsstile
> Die Rolle der Eltern
> Elternrolle und Berufstätigkeit
> Die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
> Primär-pädagogische Erfahrungen im Kindergarten
> Die Körpersprache des Kindes
> Kinder und Medien
> Die Darstellung der Familie in visuellen Medien
> Eigene Lebensplanung

Gastreferenten aus verschiedenen Organisationen und Einrichtungen gaben uns wichtige Informationen über ihre Arbeit:
> Eine Mutter besuchte uns mit ihrem Säugling.
> Frau Fridrichowicz berichtete über ihre Arbeit als Leiterin des DRK-Kindergartens.
> Wir erfuhren etwas über in Situation in SOS Kinderdörfern und im „Betreuten Wohnen“.
> Frau Eggers stellte die Arbeit von „Pro familia“ dar.
> Frau Lauen berichtete von der Arbeit des Kinderschutzbundes.
> Zwei polnische Lehrkräfte, Jadwiga Typek-Falarz und Marta Piaszczyk, stellten die Veränderungen der Situation der Familien in Polen dar.
> Bei Frau Sörensen-Petersen (Preetz) und einer afganischer Mutter von drei Kindern ging es um die Integration ausländischer Frauen und Kindern.

Im neuen Schuljahr soll diese Form der Arbeit fortgesetzt werden.

B. Gall