Schulprogram


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I. Präambel 

Die Realschule Raisdorf ist als zweizügige Realschule konzipiert und eingerichtet; sie wurde 1994 als Außenstelle der Realschule Preetz gegründet und zum Schuljahr 1998/99 eigenständig. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grund- und Hauptschule und zur Förderschule; Sportanlagen, Schulhöfe, Küche und Werkraum werden zur Zeit gemeinsam genutzt. Die Schule verfügt über eine zeitgemäße Ausstattung. Die landschaftlich reizvolle Lage am Schwentinepark bietet gute Möglichkeiten für einen naturnahen Unterricht. Ebenso bestehen gute Verkehrsanbindungen, insbesondere nach Kiel, sodass kulturelle Angebote praxisnah in den Unterricht einbezogen werden können. Bildung und Erziehung an der Realschule Raisdorf zielen darauf ab, orientiert an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, Sachkenntnis, Urteils- und Kritikvermögen sowie ein vertieftes Welt- und Selbstverständnis zu entwickeln. Dies soll ihnen ermöglichen lebenswichtige Prozesse in Natur, Technik und gesellschaftlichem Alltag zu verstehen und die daraus resultierenden Abhängigkeiten besser zu verfolgen, Aussagen darüber zu beurteilen und Entscheidungen ggf. mitzusteuern. Die gesetzlichen Regelungen und die in den Lehrplänen formulierten Unterrichtsziele sind unsere Vorgabe. Dabei spielen die Förderung der Lernbereitschaft und die Freude an der erbrachten Leistung eine wesentliche Rolle.

Wir verstehen uns als eine Schulgemeinschaft. Kollegium und Schulleitung halten die enge Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie Eltern für eine wesentliche Voraussetzung der pädagogischen Arbeit.

II. Leitsätze

1. An der Schule wird ein von gegenseitiger Achtung getragener, partnerschaftlicher Umgang unter Schülern, Lehrern und Eltern angestrebt. Dafür tragen alle Beteiligten gemeinsam die Verantwortung.

2. In einer Zeit, in der sich vorgegebene Sozial- und Lebensformen verändern, ist die Wertevermittlung eine gemeinsame Aufgabe aller am Schulleben beteiligten. Das stetige Bemühen um einen Wertekonsens setzt ein hohes Maß an Vertrauen, Einfühlungsbereitschaft, gegenseitiger Wertschätzung, Gesprächsbereitschaft und Toleranz voraus.

3. Durch die systematische Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken soll die Fähigkeit zum eigenständigen Lernen und Handeln und zur Auseinandersetzung mit der zukünftigen Berufsund Arbeitswelt erreicht werden.

4. Zu den grundlegenden Unterrichtsprinzipien zählen die Absicherung von Kenntnissen in den Elementarbereichen sowie die Vermittlung eines sicheren Fundaments an Grundwissen und die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen wie abstraktem und komplexem Denken, Lernbereitschaft, Flexibilität Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative, Selbstständigkeit, Disziplin, Zuverlässigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch und Umwelt.

III. Schwerpunkte

Die Leitsätze werden konkret in den Schwerpunkten, die wir an unserer Schule setzen.

1. Individuelle Förderung 

- Sprachförderung 
- Stützkurse 
- Russisch-Unterricht 
- umfangreiches WPK-Angebot 
- Arbeitsgemeinschaften (Schulband, Sport-AG's etc.) 
- Teilnahme an Wettbewerben und Sportvergleichskämpfen 
- Projekttage

2. Stärkung der sozialen Kompetenz

- Aktive Mitarbeit der SV bei allen schulischen Belangen 
- Gewaltprävention 
- Sanitätsdienst 
- Schülerlotsendienst 
- Verkehrserziehungswoche 
- Kennenlernphase für die 5. Klassen

3. Angestrebte Unterrichtsprinzipien 

- Methodenvielfalt 
- Vereinbarungen Ober Fächerstandards (z.B. Vergleichsarbeiten, 
- Toleranz gegenüber Fehlern und Irrwegen 
- außerschulische Lernorte (z.B. Theater, Landtag, Gericht) 
- Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

4. Besondere inhaltliche Orientierungen

Umwelt- und Gesundheitserziehung
-Abfallkonzept 
-Beete und Biotop auf dem Schulgelände 
-Umwelt-Arbeitsgemeinschaften 
-rauchfreie Schule 
-Suchtprävention

Leseförderung
-Schülerbücherei 
-Vorlesewettbewerbe 
-Autorenlesungen 
-Lesenächte

Medienerziehung
-Computer- und Internetnutzung 
-Homepage 
-Schülerzeitung 
-Videokurse 
-Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal

Berufsfindung
-Berufsinformationveranstaltung 
-Zusammenarbeit mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes 
-Bewerbungstraining 
-Betriebserkundungen

IV. Zukunftsorientierung

Die Entwicklung von neuen Zielvorstellungen und Schwerpunkten aufgrund veränderlicher Einflüsse und Erfordernisse wird als ständig notwendiger Prozess gesehen. Das Schulprogramm soll dem gemäß in circa zweijährigen Abständen einer Überprüfung (Evaluation) unterworfen sein und gegebenenfalls aktualisiert werden. Für die nächste Zeit steht das Thema "Erweiterung der Lernkompetenz" (Das Lernen lernen) im Mittelpunkt der Schulentwicklung.